Winkler setzt auf eigene Talente
Burgebrach verliert im letzten Kampf der Hinrunde gegen den Tabellenvierten aus Potsdam mit 24:12, Weiterhin bleibt der TSV auf dem 5.Platz, weil alle Favoriten in der Liga siegreich waren

 

Gegen den derzeitigen Tabellenvierten aus Potsdam konnten sich die Burgebracher Zweitligaringer nicht durchsetzen und verloren diese Begegnung mit 24:12.  Trainer Alexander Winkler „Potsdam hat verdient gewonnen. Wir konnten uns zwar nach dem frühen 14:1 Rückstand nochmals aufbäumen und auf 18:12 verkürzen, aber am Ende hat es leider nicht gereicht. Hinzu kommt noch, dass unsere Ausfälle nun größer geworden sind. Nach Jochen Engelhardt, Günter Montag, Vladdi Kaydasch ist nun auch noch Dragos Cimpanu verletzt. Keiner konnte gegen Potsdam ringen. Leistungsträger, die wir nicht so einfach ersetzen können. Insgesamt haben sich an diesem Kampftag die Favoriten mit Nürnberg, Berlin und Greiz durchsetzen können. Das war auf jeden Fall gut für uns. Deshalb können wir die Niederlage gegen Potsdam verschmerzen“. Da Jena in Greiz keine Punkte holte, sowie Pausa in Nürnberg sieglos geblieben ist und Aue in Berlin verloren hat, bleiben die Burgebracher auf dem 5. Tabellenplatz. Am Tabellenende hat Rostock in Gelenau gewonnen und die rote Laterne abgegeben. Abteilungsleiter Georg Ludwig ist mit dem bisherigem Saisonverlauf zufrieden „Unser Trainer versucht die eigenen Nachwuchstalente an die 2.Bundesliga verstärkt heranzuführen. Deshalb gab der 14 jährige Simon Hüttner sein Debüt. Das finde ich Klasse. Mit dem 5.Platz sind wir nicht abstiegsgefährdet und haben uns in der Mitte der Tabelle etabliert. Potsdam war an diesem Abend besser als wir. Unsere Fans haben uns hervorragend unterstützt. Am Samstag beginnt nun die Rückrunde. Dann kommt Jena zu uns. Ich hoffe, dass wir die Punkte holen und unsere tollen Fans mit einem Sieg belohnen“.

 

55 kg Freistil: Erst 14 Jahre und schon durfte das Nachwuchstalent Simon Hüttner in der 2.Bundesliga ringen. Gegen Robert Gleich hatte er zu Beginn schöne Aktionen, wurde aber dann mit einem Achselwurf überrascht (0:4).


 

120 kg Gr.-röm.: Hier kam es zum Duell der deutschen Spitzenringer. Jens Brosowski (3.der DM) versuchte aktiv gegen den Vizemeister der DM Ricardo Melz mitzuringen. Die ersten beiden Runden gingen hauchdünn mit 1:0 an Melz. In der dritten Runde hatte der Potsdamer dann eine starke Bodenaktion und gewann nach Punkten (0:7).


60 kg Gr.-röm.:
Tobias Glücker gab mit seinem Rundengewinn nur ein 1:3 an Brian Tewes ab (1:10).


96 kg Freistil:
Milos Govedarica trat als griechisch Spezialist in der für ihn ungewohnten freien Kampfstilart an. Gegen die Beinangriffe von Oliver Diller hatte er deshalb kein Rezept. Sein Gegner bekam pro Beinangriff Dreier Wertungen (1:14).
 

66 kg Freistil: Patrick Dominik siegte schon auf der Waage, weil Potsdam hier keinen Gegner stellte (5:14).


84 kg Gr.-röm.:
Daniel Luptowicz und Martin Schrader waren gleichstark. Beide kämpften verbissen um die Fassart. Alle drei Runden hatten für den Potsdamer einen glücklichen 1:0 Ausgang (5:17).
 

66 kg Gr.-röm.: David Ciprian ist in diesem Jahr in besonders guter Verfassung. Das zeigte er auch gegen Dustin Bartmuß. Mit herrlichen Überwürfen wurde er zum Überlegenheitssieger erklärt (9:17).


 

84 kg Freistil: Michael Giehl und Karsten Siegert lieferten sich einen spannenden Kampf. Als der Potsdamer zur Beinschleuder ansetzte, wurde er vom TSV`ler mustergültig ausgekontert. Am Ende stand es 3:1 nach Runden für den Burgebracher (12:18).


74 kg Freistil:
Christian Merkel musste nun alles versuchen, um den TSV im Geschäft zu halten. Dieser Druck war nicht einfach. Mit seinen Aktionen konnte er nicht punkten und musste alle drei Runden (0:3, 0:2 und 0:2) an Sandro Mehler abgeben (12:21).


74 kg Gr.-röm.:
Dragan Markovic zeigte einen sehr guten Kampf gegen den Junioreneuropameister Daniel Hlarati. Er überließ seinem hochkarätigem Gegner nur einen knappen (0:2,0:1 und 0:1) Punktsieg (Endstand 12:24).