Überragender Heimsieg des TSV

Burgebrach schlägt Gelenau sensationell hoch mit 29:6, Nürnberg bleibt mit einem Sieg über Berlin Tabellenführer, Burgebrach nun Siebter

 

Trainer Alexander Winkler hoffte im Vorfeld auf einen Heimsieg seiner Mannschaft. Dass es dann aber ein 29:6 wurde, überraschte nicht nur die Verantwortlichen der Ringerabteilung des TSV. Auch die Fans waren von den Leistungen der Burgebracher Ringer angetan und quittierten dieses mit tosendem Beifall. Acht von zehn Einzelkämpfen entschied der TSV für sich. Trainer Alexander Winkler stellte die Mannschaft auf einigen Positionen um und fand die richtigen Worte, denn jeder Einzelne ging hochmotiviert in seinen Kampf. Abteilungsleiter Georg Ludwig freute sich nach dem hohen Heimsieg überschwänglich und lobte seinen Trainer und die Mannschaft. „Das war ein grandioser Kampfabend. Mit diesem Sieg haben wir wichtige Punkte zum Klassenerhalt erkämpft. Die Mannschaftsaufstellung unseres Trainers war genial, obwohl einige Leistungsträger verletzt sind. Dragos Cimpanu war wieder fit, Günter Montag und Dalibor Busic präsentierten sich erstmals in dieser Saison. Alle drei waren siegreich. Unsere Fans haben uns prima unterstützt. Am kommenden Wochenende wird es auch sehr schwer. Dann kommt am Samstag Rostock und am Sonntag Aue. Für Rostock ringen erstmals zwei Leistungsträger, die bis jetzt gesperrt waren. Zwei schwierige Aufgaben für unser Team am Kirchweihwochenende in der Windeck Halle“. Im Spitzenkampf der Liga besiegte der SV Johannis Nürnberg den Zweiten Luftfahrt Berlin knapp mit 21:18. Hier war entscheidend, dass Nürnberg den Vizeolympiasieger aus Kuba Palacio Romero einsetzte, der die Kampfentscheidenden 4 Punkte für den Gesamtsieg holte. Am Tabellenende gab Jena die rote Laterne mit einem Sieg gegen Rostock ab. Potsdam gewinnt überraschend gegen Aue und Greiz siegt knapp beim Aufsteiger Pausa.

 

55 kg Freistil: Philipp Glücker startete gegen Kirk Reimer engagiert und konnte die erste Runde mit 2:2 beenden. Die beiden folgenden Runde gab er dann mit 0:3 und 0:5 an seinen Gegner ab (0:3).


 

120 kg Gr.-röm.: Jens Brosowski setzte Oldrich Kucera immer wieder mit seiner aktiven Ringweise unter Druck. In den entscheidenden Situationen hatte der TSV`ler immer die Nase vorn und gestattete seinem Gegner keinen Punktgewinn. Alle drei Runden entschied er mit 1:0, 3:0 und 1:0 für sich (3:3).


 

60 kg Gr.-röm.: Dragos Cimpanu konnte nach seiner Verletzung wieder durchstarten. Er ließ Daniel Franke keine Chance. Die drei Runden beendete er mit 6:0, 6:0, sowie mit 3:0 und wurde zum Überlegenheitssieger erklärt (7:3).


 

96 kg Freistil: Günter Montag konnte erstmals in dieser Saison eingesetzt werden. Gegen Rico Richter brachte er eine ordentliche Leistung. Konzentriert kämpfte er alle drei Runden durch. Seinem Gegner überließ er keinen Punkt. So gewann er mit 1:0, 2:0 und 1:0 alle drei Runden (10:3).




66 kg Freistil:
Patrick Dominik siegte bereits auf der Waage, weil Gelenau hier unbesetzt war (14:3).
 

84 kg Gr.-röm.: Was für ein Comeback für Dalibor Busic. Gegen Tommy Eichhorn setzte er immer eigene Akzente und entschied alle drei Runden mit 3:0, 2:0 und 1:0 für sich (17:3).


66 kg Gr.-röm.
: Ciprian David kämpfte stark gegen den amtierenden tschechischen Juniorenmeister Jan Ziska. Vor allem die zweite Runde gehörte dem Burgebracher, die mit 8:0 gewinnen konnte. Drei Runden musste er nach toller kämpferischer Leistung dem Tschechen knapp überlassen (18:6).


 

84 kg Freistil: Michael Giehl hatte Felix Thätner jederzeit im Griff. Er hatte seinen Gegner mehrmals auf beide Schultern, was der Schiri nicht so bewertete. Nach drei Runden (5:0, 4:0 und 6:2) holte er sich mit dem Überlegenheitssieg dann doch die volle Punktzahl (22:6).


 

74 kg Freistil: Kurzen Prozess machte Christian Merkel mit Michel Breidel. Nach 59 Sekunden schulterte er ihn sicher bei einem Punktestand von 5:0 (26:6).
 

74 kg Gr.-röm.: Seine beste Saisonleistung vollbrachte Dragan Markovic im letzten Kampf des Abends gegen Ondrej Jaros. Gleich zu Beginn punktete er mit einem Schulterschwung. Alle drei Runden (3:0, 1:0 und 1:0) gewann er und wurde verdienter Punktsieger.



 (Endstand 29:6)