TSV unterliegt dem Favoriten aus Berlin mit 10:20, Weiterhin Sechster
Nun sind die scheinbar aussichtslosen Kämpfe gegen
Greiz, Johannis Nürnberg und Berlin vorbei. Am kommenden Samstag sind wieder
Punkte möglich, denn dann kämpfen die Burgebracher Ringer beim Vorletzten in
Gelenau. Gegen Berlin haben die Ringer um Trainer Alexander Winkler die Partie
lange offen halten können. Stand es doch nach 7 Kämpfent nur 10:13 für Berlin.
Am Ende verloren die TSV Kämpfer zwar mit 10:20, aber sie haben dem Favoriten
Paroli geboten. Trainer Alexander Winkler „Dieser Kampfabend hat wieder einmal
gezeigt, dass wir mit den Spitzenmannschaften dieser Liga mitringen können.
Nicht auszudenken, wenn wir die verletzten Dragos Cimpanu, Jochen Engelhardt
oder Dabilor Busic an Bord gehabt hätten. Ich bin mit dem Einsatz meiner Jungs
sehr zufrieden. Stark wie Tobias Glücker seine Chance nutzte und seinen Gegner
mit einer Zange schulterte.

Aber auch Patrick Dominik zeigte einen Spitzenkampf auf sehr hohem Niveau“. In
den kommenden drei Wochenenden werden die Burgebracher in Gelenau, Rostock und
Aue auf Punktejagd gehen. Abteilungsleiter Georg Ludwig ist sich sicher, dass
sein Team die Klasse halten wird „Wir haben mit 10 Punkten noch ein respektables
Polster zum Tabellenende. Aber wir dürfen uns nicht zu früh in Sicherheit
wiegen. Mein Kompliment an unsere Mannschaft. Gegen Berlin haben sie starke
Kämpfe abgeliefert. Die Berliner haben das wohl nicht für möglich gehalten, hier
noch um den Sieg bangen zu müssen“. Jena besiegt hauchdünn mit 19:18 Gelenau,
Schlusslicht Rostock konnte auch nicht in Potsdam gewinnen und muss weiterhin um
den Klassenerhalt bangen, Im Spitzenduell besiegt Tabellenführer Johannis
Nürnberg den Dritten aus Greiz und Aue gewinnt knapp in Pausa.
55 kg Gr.-röm.:
Simon Hüttner beeindruckte Henning Wahl mit seiner aktiven Ringweise. Alle drei
Runden (0:4, 1:1 und 0:1) hatten einen knappen Ausgang. Da er mit ÜG antrat,
bekam Berlin vier Punkte (0:4).
120 kg Freistil: Äußerst knapp war das Ergebnis zwischen Jens Brosowski und Lukasz Dublinowski. Beide gewannen je zwei Runden (1:0, 0:1, 1:0 und 1:1). In der fünften Runde gelang dem Berliner ein Beinangriff und er entschied diese Runde mit 2:1 für sich (2:7).
60 kg Freistil:
Tobias Glücker musste die erste Runde noch gegen Sven Cammin mit 0:1 abgeben.
Bis zu diesem Kampf war der Berliner ungeschlagen und überließ noch keinen
einzigen Punkt in dieser Saison dem Gegner. Doch in der zweiten Runde
nutzte Tobias seine Chance und schulterte nach einem gekonterten Beinangriff
Cammin mit einer Zange. (6:7)

96 kg Gr.-röm.: Maurizio Mahr besiegte Pawel Jaltoszuk in allen drei Runden. Da keiner eine technische Wertung erkämpfen konnte, wurde dieser Kampf mit 1:0 für den TSV `ler gewertet (7:7).
66 kg Gr.-röm.: David Ciprian setzte seine ganze Kraft gegen Marc Wentzke ein. Zwei Runden wurden ohne technische Wertung mit 0:1 gewertet und eine Runde mit 0:5 für den Berliner (7:10).
84 kg Freistil: Michael Giehl und Marcel Redmann lieferten sich ein spannendes Duell. In allen drei Runden (0:4, 3:5 und 1:3)hatte der Berliner die Nase vorn (7:13).
66 kg Freistil: Den besten Kampf des Abends lieferten sich Patrick Dominik und Wojciech Makowski. Der Burgebracher zeigte eine technisch und taktische Meisterleistung, womit der Pole nicht zurechtkam. Mit tollen Bewegungen im Angriff und in der Abwehr konnte er alle drei Runden verdientermaßen mit 1:0, 1:0 und 3:3 für sich entscheiden (10:13).
84 kg Gr.-röm.: Daniel Luptowicz gab die ersten beiden Runden gegen Tom Linke ohne technische Wertung nur mit 0:1 ab. In der dritten Runde wurde er dann im Boden gedreht. Damit wäre dieser Kampf ebenfalls beinahe mit nur einem Punkt gewertet worden (10:16).
74 kg Gr.-röm.: Dragan Markovic ließ Dogukan Karakus nicht die Chance auf technische Wertungen. Am Ende hieß es nur 0:1 für den Türken im Dress der Berliner (10:17).
74 kg Freistil: Zwei starke Runden hatte Christian Merkel gegen den deutschen Vizemeister Martin Obst, denn hier gab er nur eine Wertung ab. In der dritten Runde konnte Obst mit zwei Beinangriffen punkten (10:20).